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Die '''Ausgangsverstärker''' auf der HX3-Platine vom Typ LM358 (erste HX3-Serie bis Mai 2013) sind leider nicht allzu belastbar; die Eingangsimpedanz Ihres Verstärkers sollte '''nicht unter 20 kOhm''' betragen, ansonsten können seltsam "knirschende" Verzerrungen auftreten, die besonders bei den unteren Zugriegeln deutlich werden. Die neue Auflage der HX3-Platine ab Mitte Februar 2013 enthält statt der LM358 die wesentlich leistungsfähigeren TS912 ID. Vorhandene HX3 können durch uns upgedatet werden. Die Verzerrungen können auch mit der ersten Serie unserer [[LDR/Leslie-Interface-Platine]] auftreten, zur Abhilfe siehe dort.
Die '''Ausgangsverstärker''' auf der HX3-Platine vom Typ LM358 (erste HX3-Serie bis Mai 2013) sind leider nicht allzu belastbar; die Eingangsimpedanz Ihres Verstärkers sollte '''nicht unter 20 kOhm''' betragen, ansonsten können seltsam "knirschende" Verzerrungen auftreten, die besonders bei den unteren Zugriegeln deutlich werden. Die neue Auflage der HX3-Platine ab Mitte Februar 2013 enthält statt der LM358 die wesentlich leistungsfähigeren TS912 ID. Vorhandene HX3 können durch uns upgedatet werden. Die Verzerrungen können auch mit der ersten Serie unserer [[LDR/Leslie-Interface-Platine]] auftreten, zur Abhilfe siehe dort.


Bei allen bislang verkauften HX3-Platinen macht sich auf dem Leslie-Amp-Ausgang (Klinkenstecker-Ring) ein leises, aber unschönes digitales '''Frinzeln''' oder sogar '''Fritzeln'''([http://ftp.iem.at/Users/ritsch/maas/dsp/klangwerkstatt/verb.htm siehe Definition hier]) bemerkbar. Ursache ist eine ungünstig verlegte NF-Leiterbahn an U16 Pin 2 direkt über den I2C-Leiterbahnen auf der Lötseite, die zum Hall-IC führen. Alle anderen NF-Ausgänge sind davon '''nicht''' betroffen! Die I2C-Leitungen werden nach Programmierung des Hall-EEPROMs ab Werk eigentlich nicht mehr gebraucht. Radikale Abhilfe, falls das Fritzeln zu sehr stört: Jumper JP7 und JP8 abziehen. Zwischen Steckverbinder PL13 und dem Spannungsregler U21 und direkt neben C90 befinden sich zwei kurze (5 mm) Leiterbahnen mit insgesamt vier Durchkontaktierungen. Durchtrennen Sie diese beiden Leiterbahnen, entweder mit einem scharfen Cutter-Messer (Vorsicht, keine anderen Leiterbahnen/Bauteile beschädigen!) oder besser durch Aufbohren der zwei Durchkontaktierungen zwischen C90 und PL13 mit einem 1-mm-Bohrer. Beim FPGA-Update wird HX3 dann zwar über Fehler bei der Hall-EEPROM-Programmierung meckern, da dieses aber bereits programmiert ist, können Sie die Warnung ignorieren.
Bei allen bislang verkauften HX3-Platinen macht sich auf dem Leslie-Amp-Ausgang (Klinkenstecker-Ring) ein leises, aber unschönes digitales '''Frinzeln''' oder sogar '''Fritzeln''' ([http://ftp.iem.at/Users/ritsch/maas/dsp/klangwerkstatt/verb.htm siehe Definition hier]) bemerkbar. Ursache ist eine ungünstig verlegte NF-Leiterbahn an U16 Pin 2 direkt über den I2C-Leiterbahnen auf der Lötseite, die zum Hall-IC führen. Alle anderen NF-Ausgänge sind davon '''nicht''' betroffen! Die I2C-Leitungen werden nach Programmierung des Hall-EEPROMs ab Werk eigentlich nicht mehr gebraucht. Radikale Abhilfe, falls das Fritzeln zu sehr stört: Jumper JP7 und JP8 abziehen. Zwischen Steckverbinder PL13 und dem Spannungsregler U21 und '''direkt neben C90''' befinden sich zwei dünne, kurze (ca. 5 mm) Leiterbahnen mit insgesamt vier Durchkontaktierungen. Durchtrennen Sie diese beiden Leiterbahnen, entweder mit einem scharfen Cutter-Messer (Vorsicht, keine anderen Leiterbahnen/Bauteile beschädigen!) oder besser durch Aufbohren der zwei Durchkontaktierungen (0,5-mm-Bohrungen) zwischen C90 und PL13 mit einem 0,8-mm-Bohrer. Beim FPGA-Update wird HX3 dann zwar über Fehler bei der Hall-EEPROM-Programmierung meckern, da dieses aber bereits programmiert ist, können Sie die Warnung ignorieren.


=== English ===
=== English ===

Version vom 18. September 2013, 18:55 Uhr

zum Artikel in c't Hardware Hacks Sonderheft 2/2012

Entgegen der Abbildung im Heft und online ist die Bausatz-Platine mit allen SMD-Bauteilen bestückt. Es sind lediglich bedrahtete Bauteile einzulöten! Löterfahrungen sind trotzdem nötig.

Auch bei Auswahl einer Scan-Routine für die getrennt angebotenen Scan-Platinen ist natürlich ein MIDI-Empfang möglich.

Dem Bausatz liegen abgewinkelte Steckverbinder PL2 und PL26 bei. Sie sind so zu montieren, dass die Anschlüsse zum Rand der Platine zeigen.

Der abgebildete HOAX-Bestückungsplan enthält einen Fehler, hier sind C20: 10 µ (braun schwarz blau) und C26: 100µ (braun schwarz lila) gekennzeichnet. Richtig ist aber: C20: 100µ 16 V und C26: 4,7µ. Für C26 kann evt. auch 10µ beiliegen und bestückt werden, der Wert ist nicht kritisch.

Nochmal zur Sicherheit: Während des Betriebs dürfen nur Jumper JP6 (Mono/Stereo), JP7, JP8 und ggf. JP12 (5V Eingangsspannung statt 9-12V) gesteckt sein.

Es gibt manchmal ein Problem mit den mitgelieferten Klinkenbuchsen von Cliff UK, genauer gesagt mit dem mittleren Schaltkontakt beim Schweller-Eingang, der nach Einstecken eines Klinkensteckers nicht mehr zuverlässig schließt. Die Orgel-Lautstärke ist dann mehr oder weniger zufällig. Man kann das Problem durch Einlöten eines 220kOhm-Widerstandes quer über die mittleren beiden Lötpads der Schweller-Klinkenbuchse lösen. Der Widerstand überbrückt dann den fehlerhaften Kontakt.

Durch einen Bug im Xilinx-DNA-Modul kann es sein, dass sich die ausgegebene Seriennummer nach Updates der FPGA-Konfiguration ändert. Sie können dann kostenfrei neue Lizenznummern bei uns per eMail anfordern. Die Daten Ihrer HX3-Platine sind gespeichert, also keine Sorge!

Die Ausgangsverstärker auf der HX3-Platine vom Typ LM358 (erste HX3-Serie bis Mai 2013) sind leider nicht allzu belastbar; die Eingangsimpedanz Ihres Verstärkers sollte nicht unter 20 kOhm betragen, ansonsten können seltsam "knirschende" Verzerrungen auftreten, die besonders bei den unteren Zugriegeln deutlich werden. Die neue Auflage der HX3-Platine ab Mitte Februar 2013 enthält statt der LM358 die wesentlich leistungsfähigeren TS912 ID. Vorhandene HX3 können durch uns upgedatet werden. Die Verzerrungen können auch mit der ersten Serie unserer LDR/Leslie-Interface-Platine auftreten, zur Abhilfe siehe dort.

Bei allen bislang verkauften HX3-Platinen macht sich auf dem Leslie-Amp-Ausgang (Klinkenstecker-Ring) ein leises, aber unschönes digitales Frinzeln oder sogar Fritzeln (siehe Definition hier) bemerkbar. Ursache ist eine ungünstig verlegte NF-Leiterbahn an U16 Pin 2 direkt über den I2C-Leiterbahnen auf der Lötseite, die zum Hall-IC führen. Alle anderen NF-Ausgänge sind davon nicht betroffen! Die I2C-Leitungen werden nach Programmierung des Hall-EEPROMs ab Werk eigentlich nicht mehr gebraucht. Radikale Abhilfe, falls das Fritzeln zu sehr stört: Jumper JP7 und JP8 abziehen. Zwischen Steckverbinder PL13 und dem Spannungsregler U21 und direkt neben C90 befinden sich zwei dünne, kurze (ca. 5 mm) Leiterbahnen mit insgesamt vier Durchkontaktierungen. Durchtrennen Sie diese beiden Leiterbahnen, entweder mit einem scharfen Cutter-Messer (Vorsicht, keine anderen Leiterbahnen/Bauteile beschädigen!) oder besser durch Aufbohren der zwei Durchkontaktierungen (0,5-mm-Bohrungen) zwischen C90 und PL13 mit einem 0,8-mm-Bohrer. Beim FPGA-Update wird HX3 dann zwar über Fehler bei der Hall-EEPROM-Programmierung meckern, da dieses aber bereits programmiert ist, können Sie die Warnung ignorieren.

English

There is an issue with the HX3's 1/4" jacks from manufacturer Cliff, UK which affects the swell pedal input. Sometimes the jack's middle switch contact does not close after removing the plug. So the HX3 controller's swell input is floating and not fixed to maximum volume. If you experience "floating" volume when swell pedal removed, there is a quite easy fix: bridge the switch by a standard 220 kOhms resistor (may be soldered to middle two pins of jack on solder side).

There is a known bug (apparently not mine) in serial number generation of FPGA itself. In case of malfunction after update: Just send me your current serial number (to info@keyboardpartner.de) that your board issues, I'll give you new licences. New licences are free (as long as you aquired one in the past).

Output stages (type LM358) of HX3 produce unpleasant "grinding" distortion when your amp has an input impedance of less than 20 kOhms. New series yields much better TS912 ID OpAmps which drive impedances from 1 kOhm up. Your HX3 may be updated by us to new specifications.

Just for your records: For playing, only jumpers JP6 (on MONO or 2-CHANNEL), JP7, JP7 and, if 5V DC supply used, JP12 must be in place - all others pulled!