SWC-60/SQC-60 mk3: Unterschied zwischen den Versionen

Aus KeyboardPartner Wiki
Zur Navigation springenZur Suche springen
Zeile 56: Zeile 56:




Die optionale Bedieneinheit PCC (Power Conditioner Control) dient zum Transponieren und Stimmen der Orgel in Halbton- und Cent-Schritten, etwa zur Anpassung auf Orchester-Stimmungen. Das PCC-Panel wird mit dem Anschluss CTRL verbunden. Bauen Sie den SWC-60/SQC-60 so ein, dass diese Buchse leicht zugänglich bleibt. Zur Vorbereitung können Sie bereits jetzt ein normales Ethernet-Patchkabel (RJ-45-Stecker) in der Orgel verlegen; es kann zwischen Untermanual und Gehäuse herausgeführt werden. Das zur Montage am Spieltisch gedachte PCC-Panel besitzt die gleiche Buchse.
Die optionale Bedieneinheit PCC (Power Conditioner Control) dient zum Transponieren und Stimmen der Orgel in Halbton- und Cent-Schritten, etwa zur Anpassung auf Orchester-Stimmungen. Das PCC-Panel wird mit dem Anschluss CTRL verbunden. Bauen Sie den SWC-60/SQC-60 so ein, dass diese Buchse leicht zugänglich bleibt. Zur Vorbereitung können Sie bereits jetzt ein normales Ethernet-Patchkabel (RJ-45-Stecker) in der Orgel verlegen; es kann zwischen Untermanual und Gehäuse herausgeführt werden. Das zur Montage am Spieltisch gedachte PCC-Panel besitzt die gleiche Buchse. '''Schalten Sie die Orgel immer aus, bevor Sie den PCC verbinden oder entfernen!'''


Der PCC besitzt ein zweizeiliges Display, das in der oberen Zeile die Transponierung in Halbtonschritten (plusminus 6) und in der unteren Zeile die Feinstimmung in Cent (plusminus 50) anzeigt. Nach dem Einschalten befindet sich der PCC im LOCKED-Modus. Drücken Sie kurz auf den Drehknopf, um in den NOTE-Modus zu gelangen (Transponierung), dies wird durch einen Pfeil auf NOTE gekennzeichnet. Mit dem Drehknopf ändern Sie die Transponierung und/oder die Stimmung. Drücken Sie nochmals auf den Drehknopf, um in den Tuning-Modus und wieder zürück zum LOCKED-Modus zu wechseln. Die gewählte Einstellung beibt dauerhaft gespeichert (auch nach Abziehen des PCC von der Orgel und nach Aus- und Wiedereinschalten), wenn Sie den Drehknopf zweimal hintereinander drücken.
Der PCC besitzt ein zweizeiliges Display, das in der oberen Zeile die Transponierung in Halbtonschritten (plusminus 6) und in der unteren Zeile die Feinstimmung in Cent (plusminus 50) anzeigt. Nach dem Einschalten befindet sich der PCC im LOCKED-Modus. Drücken Sie kurz auf den Drehknopf, um in den NOTE-Modus zu gelangen (Transponierung), dies wird durch einen Pfeil auf NOTE gekennzeichnet. Mit dem Drehknopf ändern Sie die Transponierung und/oder die Stimmung. Drücken Sie nochmals auf den Drehknopf, um in den Tuning-Modus und wieder zürück zum LOCKED-Modus zu wechseln. Die gewählte Einstellung beibt dauerhaft gespeichert (auch nach Abziehen des PCC von der Orgel und nach Aus- und Wiedereinschalten), wenn Sie den Drehknopf zweimal hintereinander drücken.

Version vom 22. September 2016, 18:07 Uhr

Swc60mk3.jpg

For english manual/description, see SWC-60/SQC-60 mk3 (english)

Beschreibung

Frequenzwandler/Power Conditioner SWC-60/SQC-60 mk3 zum Betrieb von elektromagnetischen US-Hammonds (60 Hz Netzfrequenz) in Netzen mit abweichender Frequenz - ideal zum Betrieb einer amerkanischen Orgel in Europa oder an unstabilen Generatoren. Die Eingangsfrequenz darf 40 bis 400 Hz betragen – der Power Conditioner liefert unabhängig von der Netzfrequenz immer die für die Orgel nötigen 60 Hz. Er eignet sich daher auch zum Betrieb der Orgel an instabilen Netzen, zum Beispiel beim Open-Air-Festival.

Im Unterschied zur SQC-60 Rechteck-Version ist der etwas stärkere Sinus-Wandler SWC-60 auch für selbststartende Motoren (L-, H-, T-Series) geeignet.

In Verbindung mit der optionalen Bedieneinheit erhalten Sie außerdem eine Transponier- und Feinstimm-Möglichkeit in Halbton- und Cent-Schritten.

Quarzstabil, keinerlei Abweichung von eingestellter Stimmung. Sehr einfache Installation, wird einfach in die Leitungen zum Run-Motor eingeschleift. Die einzigartige Soft-Start-Logik sorgt für sicheres Starten auch bei schlaffen Startmotoren, Nennfrequenz wird von 50 Hz ausgehend innerhalb einiger Sekunden angelaufen.

Relais-Schaltausgang (10A/230V) zum gleichzeitigen Einschalten eines Leslies zusammen mit der Orgel. Der Schaltkontakt wird aktiviert, sobald die Orgel läuft.

Nach dem Einschalten blinkt eine Leuchtdiode auf der SQC-60/SWC-60-Platine zur Funktionskontrolle sechsmal schnell, dann nach einer kurzen Pause langsam. Bei Frequenzänderungen mit dem PCC (siehe unten) blinkt sie bis zum Erreichen der Zielfrequenz schnell.

Zum Betrieb einer US-Orgel an 230V benötigen Sie zusätzlich einen Step-Down-/Vorschalttransformator 230V auf 117V (sofern noch nicht vorhanden). Der Transformator sollte eine Leistung von 160 VA (nur Orgel) oder 400 VA (Orgel und Leslie) aufweisen und möglichst ein Trenntransformator sein (kein "Spartransformator").

Die Frequenzwandler SQC-60 und SWC-60 sind für Eingangsspannungen von 100V bis 120V ausgelegt. Versehentlich angelegte 230V führen zur Zerstörung des Gerätes! Schließen Sie außer dem Run-Motor keine weiteren Verbraucher (Preamp, Leslie) an den SQC-60/SWC-60 an.

Einbau

WICHTIG: Der Einbau erfordert Lötkenntnisse und darf nur vom Fachmann ausgeführt werden. Bitte ziehen Sie ggf. einen Techniker zu Rate. Trennen Sie bei jeglichen Arbeiten die Orgel vom Lichtnetz (Netzstecker ziehen).


Swc60-diagram.png


Der SQC-60/SWC-60 wird mit 4 Holzschrauben (beiliegend) in der Orgel befestigt, am besten (von hinten gesehen) am linken Seitenbrett in der Nähe des Run-Motors. Er wird einfach in die Leitung zum Run-Motor eingeschleift, d.h. die Verbindung wird aufgetrennt und das Gerät dazwischengeschaltet. Löten Sie die rot-schwarzen Doppel-Leitungen des Motors von der Klemmenleiste des Generator-Chassis (ganz rechte und mittlere der sieben Lötklemmen bei Konsolen-Modellen, unter einer Blechkappe verborgen) ab und verbinden Sie die Motoranschlüsse mit den Schraubklemmen 3 und 4 des SWC-60/SQC-60 (mit „OUT“ gekennzeichnet). Trennen Sie die Doppel-Adern (zwei Paare rot/schwarz) des Motors nicht voneinander! Zuleitungen ggf. verlängern und mit Schrumpfschlauch isolieren.

Die Eingangsklemmen „IN“ (5 und 6) werden nun mit dem Generator-Panel verbunden – und zwar mit den Anschlüssen, die vorher mit dem Motor verbunden waren. Die Polarität ist nicht wichtig. Verwenden Sie zur Verdrahtung Litzen mit min. 0,5qmm.

Der Einschaltkontakt RLY (Klemmen 1 und 2) wird geschlossen, sobald der RUN-Motor der Orgel läuft. Er ist mit 10A bei 230V AC belastbar und kann zum Einschalten eines 230V-Leslies an einer 117V-Orgel dienen.

Zur Erdung des Gehäuses muss Anschluss PE (Klemme 7) mit der Generator-Masse und dem Schutzleiter (sofern vorhanden, grün-gelbe Ader im Netzkabel) verbunden werden. Ein nicht geerdeter SQC-60/SWC-60 kann Störungen im Ausgangssignal der Orgel verursachen.

Die Orgel kann nun ganz normal gestartet werden.

Zum Auswechseln der Sicherung muss das Gehäuse (4 Blechschrauben) geöffnet werden. Ersetzen Sie die Sicherung durch den passenden Wert (630mA träge für SQC-60, 1,4A träge für SWC-60). Eine defekte Sicherung ist oft Anzeichen für einen weiteren Defekt, etwa durch Überspannung verursacht. Im Falle eines Defekts senden Sie das Gerät ein. Die Schraubklemmen sind steckbar und können für die (De-)Montage einfach abgezogen werden.

US-Umrüstung

Falls in Ihrer Orgel noch kein 230/117V-Trenntransformator eingebaut ist, muss die Netzspannungsversorgung wie im Bild gezeigt geändert werden. Entfernen Sie das 110-V-Netzkabel vollständig und bauen Sie im Anschlusskasten der Orgel eine Kaltgerätebuchse mit Schutzleiter ein. das Bild zeigt auch den (optionalen) Anschluss des Einschaltrelais für 230V-Leslies. Soll ein 117V-Leslie aus dem Trenntransformator der Orgel mitversorgt werden, ist der Trafo mit 400VA zu bemessen, ansonsten reichen 160VA (B3 und ähnliche) bzw. 240VA (A-100 und alle Orgeln mit eingebauten Endstufen).


Swc60-diagram relay.png


Beim Einbau des Transformators in die Orgel ist zur Vermeidung von Brummeinstreuungen die optimale Position experimentell zu ermitteln; der Trafo sollte möglichst weit links (von hinten gesehen) platziert werden.

Anschluss PCC

Pccunit.jpg


Die optionale Bedieneinheit PCC (Power Conditioner Control) dient zum Transponieren und Stimmen der Orgel in Halbton- und Cent-Schritten, etwa zur Anpassung auf Orchester-Stimmungen. Das PCC-Panel wird mit dem Anschluss CTRL verbunden. Bauen Sie den SWC-60/SQC-60 so ein, dass diese Buchse leicht zugänglich bleibt. Zur Vorbereitung können Sie bereits jetzt ein normales Ethernet-Patchkabel (RJ-45-Stecker) in der Orgel verlegen; es kann zwischen Untermanual und Gehäuse herausgeführt werden. Das zur Montage am Spieltisch gedachte PCC-Panel besitzt die gleiche Buchse. Schalten Sie die Orgel immer aus, bevor Sie den PCC verbinden oder entfernen!

Der PCC besitzt ein zweizeiliges Display, das in der oberen Zeile die Transponierung in Halbtonschritten (plusminus 6) und in der unteren Zeile die Feinstimmung in Cent (plusminus 50) anzeigt. Nach dem Einschalten befindet sich der PCC im LOCKED-Modus. Drücken Sie kurz auf den Drehknopf, um in den NOTE-Modus zu gelangen (Transponierung), dies wird durch einen Pfeil auf NOTE gekennzeichnet. Mit dem Drehknopf ändern Sie die Transponierung und/oder die Stimmung. Drücken Sie nochmals auf den Drehknopf, um in den Tuning-Modus und wieder zürück zum LOCKED-Modus zu wechseln. Die gewählte Einstellung beibt dauerhaft gespeichert (auch nach Abziehen des PCC von der Orgel und nach Aus- und Wiedereinschalten), wenn Sie den Drehknopf zweimal hintereinander drücken.

Es ist möglich, auch bei Transponierung eine Feinstimmung vorzunehmen.

Der PCC lässt eine Transponierung von 6 Halbtönen nach unten wie nach oben zu, so dass eine volle Oktave überstrichen wird. Die maximal erreichbare Transponierung ist im Einzelfall vom Zustand des Generators abhängig; eventuell wird der gesamte Bereich von Ihrem Generator nicht erreicht. Der Run-Motor gerät dann aus dem Takt und die Orgel muss neu gestartet werden. Bitte beachten Sie, dass sich durch den mitlaufenden Vibrato-Scanner bei Transponierung auch die Vibrato-Frequenz verschiebt. Außerdem kann das Klangbild der Orgel durch die festen Filterfrequenzen im Generator etwas dumpfer werden.

Technische Daten

Eingang 100-120V 40Hz bis 400Hz

Ausgang 117V 60Hz Quarz-stabilisiert, Sinus (SWC-60) oder gefilterte Rechteck-Schwingung (SQC-60), variable Ausgangsfrequenz in Verbindung mit optionalem Controller PCC

Ausgangsleistung: 60W bei SWC-60, 40W bei SQC-60

Eingebaut in belüftetes Aluminiumgehäuse, Abmessungen 164 x 115 mm, Höhe 55 mm, Befestigungslochabstand 154 x 90 mm.